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  • JEVEDA - Dein vedisches Horoskop

PUSHYA - DAS RAD DES FORTSCHRITTS

Spät am Abend des 2. Aprils ging der Mond aus der „Schlange der Zeit“, dem Kalasarpa Yoga, in dem alle Planeten bis diesem Zeitpunkt eingeklemmt waren - alle Planeten zwischen Rahu und Ketu. Doch bevor ich weiter ausführe, möchte ich allen etwas über Jyotsiha, die vedische Astrologie näher bringen. Es geht in der vedischen Astrologie nicht um fatalistische Vorhersagen oder abergläubische Arten von Ende-der-Welt-Superglück-und-Untergangs-Szenarien. Jyotisha ist das Auge der Weisheit -the eye of wisdom - es ist die aufgeklärte und erhellte Perspektive in die Welt. Und wir alle wissen heute - so wie es auch die Placeboforschung zeigt - dass unser Geist die Realität formt, die Wirklichkeit gestaltet. Die antike vedische Zivilisation hat dies schon vor langer, langer Zeit gewusst. Sie verstanden, dass das, was dein Geist denkt und erschafft, die Materie - die Realität _ deine Realität - erschafft. Und das ist der Grund, warum die vedische Astroliogie so ein kraftvolles Werkzeug ist, denn es gibt dir eine Vision, die du betrachten kannst, ein Bild, das deinen Geist erheben kann, das dich selbst erheben und veredeln kann, das dich zu deinem glücklicheren Selbst führen kann. So gesehen, die Welt kann aus den Fugen geraten und dennoch bist und bleibst du glücklich. Das ist der sehr wichtige Unterschied, denn mit dem Blick durch das Auge der Weisheit ist dein Geist wissend über seine Kraft und seine Stärke und er lernt, wie er seine Umgebung, seine Welt formt und gestaltet. Aber kommen wir zurück zu dem was weiterhin am Himmel geschieht und uns ein Bild schenken mag, dass wir als Projektion unseres Geistes in die Materie nutzen können. Seitdem 02.04., am späten Abend, ist der Mond aus dem Kalasarpa Yoga ausgetreten und in eine Position gewandert, die in gewisser Hinsicht zu einem Ausgleich dieses sehr intensiven und karmischen Transiten führt, der uns das Gefühl gibt, dass alles - ja die ganze Welt auseinander zu fallen scheint. Dazu gehört auch all die Negativität, das Misstrauen und teilweise auch die progressive Aggressivität der letzten Tage, die wir erfahren haben. All dies geschieht auf der Gefühlsebene, denn der Mond zeigt uns wie wir diese Welt wahrnehmen. Er offenbart unsere Art und Weise wie wir empfinden. Er repräsentiert unsere Gefühlsebene auf einer intuitiven Basis unseres Daseins. Der Mond ist am sehr späten Abend des 02.04. in das Nakshatra Pushya gewandert.




PUSHYA - DAS RAD DES FORTSCHRITTS

Pushya hat viele Bedeutungen und eine davon ist das Rad - das Rad des Fortschritts. Nun, was ist Fortschritt? Das Rad im Sanskrit wird kha genannt, also eine Bewegung von Dingen, so wie das ganze Universum sich unentwegt in Bewegung befindet, die Milchstrasse sich beständig dreht. Aber manchmal haben wir dieses Gefühl, dass alles stehen geblieben zu sein scheint, festgefahren, eingefroren. Ja, wir bekommen das Gefühl alles scheint in der Zeit eingefroren zu sein. Und das bedeutet ein „schlechtes Rad“ zu haben, was „dukkha“ im Sanskrit genannt wird. Es ist buchstäblich, die eigentliche Übersetzung von Dukkha (und man hört auch schon in dem Wort dukkha am Ende das Kha), das Wort, das im Allgemeinen mit Leid und Unglück übersetzt wird, jedoch tatsächlich das „schlechte Rad“ - also, alles ist stehengeblieben bedeutet. Und auf der anderen Seite, ist das Wort für Glück „sukkha“, was beutet ein „gutes Rad“ zu haben. Das Wort sukkha hat viel Ähnlichkeit mit dem deutschen Wort „Zucker“, dass für die Süsse in unserer Nahrung steht - durch Zucker wird alles süßer und auch das Glück ist süß. Sukkha aus dem Sanskrit bedeutet also, wenn die Dinge wieder voranschreiten, sich bewegen und wieder ins Rollen kommen, also Fort-Schritt. Pushya ist daher der Stern des Fortschritts. Das ist in hohem Maße sehr Hoffnungsstimmend im Moment. Da ist Fortschritt. Aber wo ist dieser Fortschritt? Wo findet dieser statt? Der Mond ist dein Geist, deine Wahrnehmung und Perspektive der Welt. Diese Konstellation des „Sukkha“ erinnert mich auch an das Leben des Buddha und wenn man von Sukkha und Dukkha spricht, dann ist Buddha eine sehr hilfreiche Persönlichkeit, um zu verstehen, was Leid ist und wie wir uns vom Leid befreien können. Ich denke, dass einige die Geschichte des Buddha kennen werden, doch für jene, die seine Geschichte noch nicht kennen, möchte ich eine kleine Zusammenfassung des Lebens dieses sehr außergewöhnlichen Menschen geben.

DAS LEBEN EINES AUSSERGEWÖHNLICHEN MENSCHEN

Als der Buddha geboren wurde, liess sein Vater einen vedischen Astrologen kommen, einen Jyotisha, damit jener das Horoskop dieses jungen Buben lesen möge. Und selbst heute ist dies in Indien noch ganz normal: wird ein Kind geboren, wird das Horoskop dieses Kindes von einem Astrologen betrachtet und den Eltern dargelegt. Man nimmt hierfür the Janam Kundali - das Geburtshoroskop. Buddhas Vater, der König Tasharata, hörte dem Astrologen aufmerksam zu, der zu ihm sagte: „Wow, das ist ein beeindruckendes Horoskop. Dieses Kind wird entweder der größte König, der je auf Erden unter den Menschen gewandelt ist oder es wird sich entscheiden, der Welt zu entsagen, sich dazu entscheiden, ein Heiliger zu werden, einer, der der Welt entsagte, ein Sanyasi.“ Und als der König dies hörte, dachte er darüber nach und sagte: „Oh nein, das darf auf keinen Fall geschehen. Dies ist mein erstgeborener Sohn. Es wird nicht geschehen, dass er ein Yogi wird, dass er sein Zuhause verlässt, denn er wird den Thron besteigen.“ Und der Astrologe sagte ihm darauf hin: „Nun, dann hättet ihr ihn besser vor den Dingen beschützen müssen, die ihn hätten die Wirklichkeit hinterfragen lassen.“ Und der Vater sagte: „Gut, dann werde ich eine Welt für ihn erschaffen, in welcher niemals auch irgendetwas Schlechtes geschehen wird, wo er nichts Häßliches sehen wird, wo er keinen Schmerz und kein Leid sehen wird.“ Und so lebte der Buddha seine Kindheit und seine Jugend, seine Adoleszenz, im Palast des Vergnügens. Alle alten Menschen, alle kranken Menschen, alle Sterbenden wurden vorsichtig aus dem Bereich des Palastes, außerhalb der Stadt des Königs, gebracht. Stattdessen war der Buddha umgeben von Schönheit, von schön aussehenden Menschen, von Freude und Parties, von gutem Essen und jeder Art von Luxus. Erinnert irgendwie an die heutige Zeit, nicht wahr? Alte Menschen sind in Pflegeheimen, kranke Menschen in Krankenhäusern und die Sterbenden in Hospizen. Und wir sind den ganzen Tag von Werbebildern der Schönheit, des Luxus und des Vergnügens umgeben, von verheißungsvollen Bildern großer Weltreisen und diesem und jenem. Manche lassen sich sogar operieren, um einem Ideal der Schönheit unserer Zeit zu entsprechen. Doch kommen wir zurück zur Geschichte des Buddha. Und dann eines Tages, so wie es alle gefangenen Lebewesen entwickeln, hatte er diesen einen speziellen Gedanken, genau an dem Tag, als Saturn, der Planet, der wie Kronos über die Zeit herrscht, zu seinem Ursprungspunkt im Horopskop zurückkehrte. Er fragte sich: „Ich frage mich, was ist hinter diesen Mauern? Ich frage mich, was dort ist.“ Und natürlich war es ihm nicht erlaubt, die Palastmauern zu verlassen, so dass er seine Kleidung mit seinem Diener wechselte und so entkam er den Palast, entkam er der Stadt und ihm begegneten drei vorbeiziehende Ansichten oder Aussichten. Und das wichtige Wort ist hier - vorbeiziehend.

DREI VORBEIZIEHENDE ANSICHTEN

Aber was waren diese drei vorbeiziehenden Ansichten? Als erstes sah er einen alten Mann. Und er fragte seinen Begleiter, was das sei, denn er habe so etwas noch nie zuvor gesehen. Und dieser antwortete: „Das ist ein alter Mann.“ Und der Buddha fragte “Bedeutet das auch, dass ich eines Tages alt werde, denn auch ich bin ja ein Mann?“ Und sein Begleiter antwortete: „Ja, mein Herr, eines Tages werdet ihr alt sein, werdet ihr ein alter Mann sein.“ Und der Buddha dachte sehr tief darüber nach. Und dann zogen sie an der zweiten Aussicht vorbei und er sah einen kranken Mann. Und er fragte seinen Begleiter: „Was ist das? Warum macht dieser Mann solche Geräusche? Warum ist er so dünn? Warum ist er so schwach?“ Und sein Begleiter antwortete: „Mein Herr, dies ist ein kranker Mann.“ „Bedeutet dies, das auch ich eines Tages krank sein werde?“ Und der Begleiter antwortete:“ Vielleicht. Wenn Sie Glück haben, mein Herr, dann könnten sie verschont bleiben, doch wahrscheinlich werden sie krank werden.“ Und als die dritte Aussicht an ihm vorbeizog, wo Verstorbene lagen, da fragte er zum dritten Mal seinen Begleiter: “Was ist das?“Oh, das ist ein toter, ein lebloser Mann, mein Herr.“, antwortete der Begleiter. Und dem Buddha wurde in dem Moment gewahr, dass auch er eines Tages tot sein würde. Und diese drei vorbeiziehenden Ansichten änderten seine ganze Wahrnehmung und er erkannte, dass alles Vergnügen flüchtig war, dass es da etwas viel Tieferes gab, das unser Glück formen kann. Und der Rest ist Geschichte. Sein Vater war nicht erfolgreich darin, aus ihm den größten König aller Zeiten zu machen, denn er wurde einer der großen Heiligen, die je auf dieser Erde waren und wir reden heute noch von hm, ich erzähle euch von ihm und man wird von ihm noch in tausenden Jahren sprechen.

DIE ERSTE LEHRREDE

Als er der Welt entsagte und ein Asket wurde, und der Erleuchtete wurde, gab er seine erste Predigt im Deer Park in Benares. Und er war eigentlich nicht auf dem Weg eine Predigt zu halten, denn nachdem der Buddha erleuchtet wurde, saß er noch lange Zeit still und alle Engel, alle Götter, alle Lebewesen kamen zu ihm und sie sagten: „Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass wir solch eine erleuchtete Seele erfahren, warum sagst du nichts? Warum erzählst du uns nichts? Warum hälst du keine Rede, um die Menschen aus ihrer Unwissenheit zu holen?“ Und der Buddha antwortete: „Jene die wissen, wissen bereits. Und jene, die nicht wissen, ihnen kann ich nichts sagen. Also bleibe ich still.“ Und einer der Götter erschien und kam direkt zu ihm und sagte „Ja, das sind jene, die in Unwissenheit sind und sie sind von der Dunkelheit umhüllt und sie werden nicht verstehen. Und da gibt es jene, die wissend sind. Da stimmen wir mit dir überein. Doch da sind auch noch jene, die im Aufbruch sind, in der Morgendämmerung, nicht mehr in der Dunkelheit und noch nicht im Licht. Für eben jene Menschen musst du reden.“ Und so wird gesagt, dass als der Tag anbrach, der Buddha seine erste Predigt hielt. Und die erste Rede die er hielt, war die Rede von der Lehre des „guten“ Rades, was es bedeutet ein „gutes Rad“ zu haben, also glücklich zu sein, die Dinge in Bewegung, im Fortschritt zu haben im Leben, auch dann, wenn alles andere um dich herum festgefahren zu sein scheint. Und es ist wahr - alle diese drei Dinge, die er sah, sind Teil unserer Wirklichkeit, denn sie werden alle eintreten: Alter, Krankheit und Tod. Innerhalb dieses Rahmens haben wir die Möglichkeit, voranzukommen. Das erste, worüber der Buddha sprach, waren die drei Eigenschaften des Daseins aus der Sicht des Rades des Dharmas. Die erste Eigenschaft ist anicca. Alles ist anicca, alles ist vergänglich. Und hieran können wir unsere Hoffnung hängen. Alles ist vergänglich, nichts ist für immer, auch nicht der Coronavirus. Die schwarze Pest endete, der 100 jährige Krieg endete, die Normandie wurde befreit, alles hat ein Ende. Alles ist vergänglich. Dies ist die erste Eigenschaft alles Seienden. Die zweite Eigenschaft alles Seienden ist dukkha, was bedeutete, das Leid real und wirklich ist. Leid ist real und es hat einen Wert, es hat einen Zweck, Leid anzuerkennen und zu würdigen. Und wenn wir uns hineingeben in das Leid anderer, in das Leid aller Lebewesen, und das auf allen Ebenen, dann ist da wahres Leid, echtes tiefes Leid. Doch schauen wir, was dieses Leid bringt. Es bringt Mitgefühl, es bringt Solidarität, bringt Einheit, wenn wir es wirklich erkennen und anerkennen. Pushya, der Stern in den der Mond am 2. April zog, wird auch die Milch der menschlichen Freundlichkeit genannt. Es wird dargestellt durch das Euter einer milchgebenden Kuh. Leid bringt also im besten, im erkennenden Fall, all unsere besten Eigenschaften zum Vorschein. Nicht wieviel Geld wir auf dem Konto haben, nicht wieviel Rente wir haben, nicht wieviel wir besitzen, sondern wieviel Wissen wir haben und wieviel Würdigung und Anerkennung wir für das Leid haben, das Leid anderer. Also, Vergänglichkeit, dukkha und die dritte Eigenschaft des Daseins ist Anathman. Anathman bedeutet „kein-Selbst“, was wir im Deutschen mit Selbstlos übersetzen. Dabei geht es um die wichtige und entscheidende Frage: Wer leidet? Wer empfindet Schmerz? Wer ist es, der jetzt zuhört und wer ist es, der spricht? Es gibt keine permanente Identität, die bleibt. Wir sind nicht das , was wir glauben zu sein. Momente wie diese, Zeiten wie diese, zeigen uns, dass wir nicht das sind, was wir glauben zu sein: wir sind vergänglich, wir leiden und…dann ist da niemand, der leidet, Das allein schenkt soviel Trost, dass es da etwas in uns gibt, das von nichts im Außen in irgendeiner Weise berührt werden könnte. Ja, es ist für viele unangenehm zu Hause zu bleiben, es ist unangenehm, nicht überall in Freiheit hingehen zu können oder unsere Eltern zu besuchen. Es ist offensichtlich - all das macht leidend. Es ist der „platte Reifen“ - das schlechte Rad, es ist nicht in Bewegung. Aber da gibt es einen Teil in dir, der glücklich ist, der wirklich frei ist. Und wir alle können dies im Kleinen fühlen, wenn wir beispielsweise barfuss vor die Haustür gehen, in den Himmel schauen und tief ein und ausatmen, dann können wir diesen Moment erfahren, in dem wir in Glückseligkeit geborgen sind. Diese Erfahrung der Glückseligkeit ist zeit-und raumunabhängig. Sie ist unabhängig vom Coronavirus, von der Angst in der Welt, von Verschwörungstheorien und von ständigen Geschnatter aller Medien, ob social media oder sonstiges. Allein hier in diesem Moment der Zeit zu sein, zu leben, die Füsse am Boden zu spüren, den Moment aufrichtig zu erfahren, das ist das höhere Selbst in dir. Das ist es, was der Buddha meinte mit Vergänglichkeit, keine Identität, die bleibt und nachwirkt. Wer auch immer vor die Tür geht , die Füsse am Boden spürt und in den Himmel schaut - er oder sie existiert nicht. Es ist nur das, was wir glauben zu sein, doch wir sind es nicht. Doch die Glückseligkeit, die sich zeigt, diese ist immer da. Das sind also die Punkte des Fortschritts, von denen der Buddha in seiner ersten Rede sprach, in seinen Lehrreden des Rades des Dharma. Das Rad des Fortschritts, des Glücks. Wenn wir uns also ganz hineingeben, dann können wir unsere eigenen Schritte vorwärts machen. Dinge werden sich ändern, Leid ist wahr und es gibt da kein permanentes Sein, das bei irgendetwas von außen betroffen ist.

ERBLÜHEN AUF HARTEM GRUND

Pushya, der Stern des Fortschritts, wird durch eine kleine Blume symbolisiert. Eine kleine Blume: das ist ebenso das Bild des heiligen Franziskus von Assisi, dessen Spitzname „die kleine Blume“ war. Und ich sah mal ein Bild in einem Kalendar, also diese Kalender mit diesen spirituellen Fotos und Zitaten, und ich sah dieses Bild dieser sehr sehr kleinen Blume, eine zarte Knospe einer erblühenden Blume auf einem Fels an der Seite eines Berges - eine wahre Zusage an das Leben, denn dieser Stein war so hart, und dennoch war diese kleine, Blume in dieser Unmöglichkeit der Bedingungen am Blühen. Vergegenwertigen wir uns einmal die Bedingungen für den Samen, um aufkeimen zu können in dieser harten, sehr harten, steinigen Situation. Und als die kleine Blume erblühte, sah sie dennoch so zierlich, so verletzlich, so zerbrechlich aus. Das ist die Bedeutung oder vielmehr das Gefühl von Pushya. Es ist eine harte, eine sehr harte Situation, eine harte Realität, aber da ist etwas in dir, eine zierliche, verletzliche und süße (sukkha) Seite in dir, die durch jede noch so harte Bedingung, noch so starke Schwierigkeit hindurch gehen kann, fortschreiten kann…ja, erblühen kann in Schönheit und perfekter Zerbrechlichkeit. Was bedeutet dies für die Welt? Es bedeutet Fortschritt für die Welt. Wie sieht Fortschritt für die Welt aus? Wr dürfen uns lösen von dem, was Fortschritt sein könnte, doch Fortschritt wird geschehen, weil er mit Pushya immer beginnt und geschieht, denn das Rad kommt in die Bewegung. Es wird dann für die Welt schlimmer, wenn wir Rückschritte machen wollen, weil wir meinen, es müsste alles wieder so werden wie es war. Nein, das ist kein Fortschritt, das ist Rückschritt. Alles was wir vorher gemacht haben und ins Stocken geriet, davon dürfen wir uns lösen und uns in das Rad mit Vertrauen hineingeben. Ja, und manchmal müssen wir vielleicht sogar den Schritt zurückgehen, um wieder vorwärts gehen zu können. So wie Einstein es damals sagte, als er seine Relativitätstheorie vorstellte und man zu ihm sagte, dass man seine Theorien nutzen wird, um furchtbare Bomben damit zu bauen. Und er antwortete:“Manchmal müssen wir einen Schritt zurückgehen, um fortschreiten zu können.“ Das ist wie beim Fahrrad. Manchmal muss man ein wenig zurückdrehen, um wieder mit voller Kraft nach vorne trampeln zu können. Also seid nicht entmutigt, von den Dingen, die euch glauben lassen, das es keinen Fortschritt gebe.

GUTE NACHRICHTEN

Also, das sind die Nachrichten und es sind gute Nachrichten und es sind vor allen Dingen gute Nachrichten auch für Indien, denn Indien wurde eigenständig als ein wichtiger Transit durch das Zeichen Pushya ging und es ist das Zeichen, das wir auf der indischen Flagge sehen. Und ich denke, Indien hat sehr oft gezeigt, was es bedeutet zunächst zurück zuschreiten, um wieder fortschreiten zu können. Das führt mich zu meinen letzten Ausführungen über das Nakshatra Pushya und was es bedeutet zurückzugehen, um fortzuschreiten. Es ist gut, in der Geschichte der Menschheit zu schauen, was bereits geholfen hat, welche Dinge zweckdienlich, sinnführend und heilend waren, denn man muss das „Rad“ nicht neu erfinden. Wir können auch das Wissen unserer Ahnen und der Menschen, die weit vor uns lebten als einen wahren Schatz nutzen, um diese vielleicht als Mittel für den Fortschritt zu nutzen. Wir können alte bekannte Heilmittel nutzen. Erst vor Kurzem sah ich in einer Arte Doku über den Tag eines Wundarztes im Mittelalter, wie dieser Wunden heilte. Er mischte für infizierte Wunden eine Tinktur aus Knoblauch, Wein und Ochsengalle. Die moderne Medizin testete diese Tinktur und sie half gegen MRSA, also echte Superbakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Auch Das stimmt hoffnungsvoll.

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