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Saturn in Śravaṇa - das leidenschaftliche Zuhören der namenlosen Angst beginnt

Saturn ist am 22. Januar, in Śravaṇa eingezogen und durchwandert das Mondhaus zwischen 10° 00' und 23° 20' des siderischen Steinbocks bis zum 17. Februar 2022. Dieses Mondzeichen wird von Vishnu, dem Bewahrer und Beschützer des Universums, regiert. Der Transit von Saturn bringt daher für das nächste Jahr ein größeres Thema der Bewahrung mit sich, denn Vishnu ist der Bewahrer.



Śravaṇa bedeutet "Hören" und steht für die Fähigkeit, sich mit dem traditionell mündlich überlieferten Wissen zu verbinden. Seine Symbole sind ein Ohr und drei Schritte, die die drei Schritte bei der Wiederherstellung der Harmonie im Universum darstellen, wie in der mythologischen Geschichte seiner herrschenden Gottheit erzählt wird; Vishnu, der das Wissen aufrechterhält und bewahrt. Indem wir einem traditionellen Pfad folgen, haben wir Zugang zur Weisheit der Zeitalter.


Vishnu reinigt Saturn. Aber wie wir bei jedem Reinigungsprozess wissen, müssen die Giftstoffe zuerst ausgetrieben werden. Und genau wie wenn wir etwas aus unserem Leben entgiften, gibt es eine Anfangsphase, in der es uns zu übernehmen scheint. Es scheint eine Zeit lang schlimmer zu werden, wie eine Heilungskrise. Dazu ist die klare Aufmerksamkeit, das Hören zwischen den Worten entscheidend. Ein unglaublich wunderbarer Psychoanalytiker und Autor hat im November 2020 ein fantastisches Buch herausgegeben "Leidenschaftliches Zuhören bei namenloser Angst" und es ist

so richtig, dass mich dieses Buch in der Qualität von Śravaṇa beginnt in den Bann zu ziehen. Es handelt von einer namenlosen Angst, die manche Menschen in sich spüren, da es ihnen nach der Geburt durch die Mutter verwehrt blieb in einen Zustand der "Wahrheitsosmose über Angst und Treue, Liebe, Körper und Leben" zu treten, da diese "Funktion (...) die Gemeinschaft des Anfangs (...) darstellt". Unabhängig von der Eloquenz dieses Ausdrucks umfasst es alles, was Śravaṇa als Qualität in sich birgt.


Saturn steht für die Zeit und das Karma, denn er verdichtet die Wirkung unserer Handlungen in einer Art emotionaler "Ringe" um uns herum. So lässt sich die Schuld eines Menschen, der diese in sich trägt, bereits von außen wahrnehmen, ebenso wie die Warmherzigkeit u.a. Saturn hat eine dunkle, träge und tiefe Qualität, die im vedischen Denken als Tamas bekannt ist. Er sammelt daher Alles in Analogie zu seinen Ringen an, so dass wir gut auf unsere Handlungen Acht geben sollte, denn die Qualität unserer Handlungen werden wir wie diese Ringe um uns tragen.


Saturn erzeugt Unregelmäßigkeiten, wie sie im Ayurveda durch den windigen Typus (Dosha) Vata ausgedrückt werden, was ein sicherer Weg ist, Unreinheiten aufzubauen. Wenn wir uns nicht an einen Zeitplan halten, werden wir wahrscheinlich Probleme bekommen. Die windige Qualität des Saturn hat mehr Klassifizierungen für Krankheiten als die anderen Doshas - 80 in der Tat - und Saturn ist der primäre Planet der Krankheit, da er das Luftelement beherrscht.


Wind wird wahrscheinlich am besten in Bewegung ausgedrückt, wie in der Bewegung der Zeit oder der Vertreibung von etwas Unerwünschtem. Wenn Wind im Gleichgewicht ist, gibt es ein Gefühl der freien Bewegung, von Ideen, von Gedanken in unserem Kopf zum Beispiel, und wir sind kreativer. Nichts bleibt in einer Schleife stecken. Wenn jedoch zu viel oder zu wenig Wind vorhanden ist, können wir Probleme wie Angstzustände und Depressionen erleben. Wir denken zu viel oder bleiben in einer Schleife stecken. Am Ende sind wir ängstlich, etwas zu tun.


Saturn ist der Herr der Zeit und es ist die Zeit, die heilt, wie man sagt. Aber Zeit ist auch das, was uns überhaupt erst krank macht! Wir altern natürlich mit der Zeit. Die Dinge vergehen. Die Zeit lässt Unreinheiten entstehen - wenn wir nicht ständig etwas tun, um sie zu entfernen. Das kann sich auf vielerlei Weise äußern, von mentalen oder emotionalen bis hin zu körperlichen Krankheiten.


Saturn zeigt uns all das Unrecht, das wir getan haben und immer noch tun, all das Unrecht der Welt und wie viel Arbeit wir tun müssen, um es zu berichtigen. Jetzt, da er durch Vishnus Zeichen läuft, bietet er uns eine Gelegenheit, genau das zu tun.


Der Beginn seines Transits ist herausfordernd, weil er die 9. Division des Widders im Steinbock durchläuft. Saturn durchwandert dies hier bis zum 19. Februar, wenn er dann in die Stier-Division wechselt - oh, welch ein viel hilfreicheres Zeichen.


Stier und Steinbock sind Zeichen mit dem gleichen vorherrschenden Element, nämlich der Erde. Und während der Wind von Saturn die Dinge aufrütteln kann, kann er auch die Veränderung stabilisieren, die dadurch herbeigeführt wird.


Zu dem Zeitpunkt, an dem Saturn in den Stierbereich im Steinbock eintritt, bewegt sich Jupiter in den Krebsbereich des Zeichens. Auch das ist hilfreicher, denn Saturn baut auf, während Jupiter mehr Zusammenhalt bringt.


Und obwohl diese Kräfte nicht unbedingt in irgendeiner äußerlichen Form so offensichtlich sind, bieten sie doch mehr Hoffnung und Stabilität, nachdem die nächsten Wochen den Status quo in Frage gestellt haben.


Geniessen Sie die Qualität, die Ihnen der Himmel bietet.

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